Schülergruppen, die direkt an ihren Schulen aktiv werden und dort verschiedenste Veranstaltungen von regelmäßigen AG-Treffen mit Keksen über das Verteilen von Flyern bis zur Podiumsdiskussion an der Schule durchführen, sind in der Vergangenheit immer wichtiger geworden. Denn nicht nur die Mobilisierung zu Protesten, sondern auch eine tiefere inhaltliche Auseinandersetzung ist nur wirksam, wenn sie direkt bei den Schülern ansetzt. Hier einige Antworten auf die wichtigsen Fragen zur Gründung einer solchen Gruppe:
Aber wie gründet sich eine solche Gruppe überhaupt?
Wichtig sind von Anfang an aktive MitschülerInnen an Bord zu holen. Der eigene Freundeskreis ist dabei ganz natürlich der erste Anlaufpunkt - darf aber nicht der letzte bleiben. Ein erstes (Gründungs-)Treffen eurer Gruppe kann mithilfe von Flyern, an Tafeln hinterlassenen Ankündigungen oder auch gut organisierter Mundpropaganda erfolgreich beworben werden. Bei der Bewerbung ist es wichtig, einen Raum fest zu haben. Am Beginn einer solchen Gruppe steht meist ein Prozess, in dem sich die Interessierten über ihre auf den ersten Blick oft sehr unterschiedlichen Meinungen austauschen müssen. Dies kann durchaus auch mit kurzen Referaten als Anstoß für eine Diskussion strukturiert werden. Auf jeden Fall gilt auch hier: Nicht gleich entmutigen lassen, wenn die Resonanz oder die Treffen anders verlaufen, als geplant!
Welche Möglichkeiten bieten sich für eine Schüleraktionsgruppe?
Natürlich hängt das sehr stark davon ab, was ihr selbst erreichen möchtet. Manche Gruppen legen ihren Schwerpunkt darauf, an der Schule eine Diskussion zu bildungspolitischen oder auch anderen politischen Fragen anzustoßen, andere wollen in erster Linie zu konkreten Terminen mobilisieren. Hier einige Ideen, die sich auch in der Vergangenheit bJe nach dem können ausführlichere inhaltliche Flyer gedruckt werden, Diskussionsrunden veranstaltet werden, Gemeinsam zu Schulstreik-Demos gefahren werden oder Transparente aus Fenstern gehängt werden. Gerade wenn es darum geht, Aufmerksamkeit für die eigene Meinung zu erlangen, sind der Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt, in Zusammenarbeit mit den SVen (gesetzliche Schülervertretungen an den Schulen) können z.B. auch Vollversammlungen aller SchülerInnen, die den Unterricht ersetzen, einberufen werden.
Das klingt ja alles ganz toll, aber wir haben da ein Problem…
Ob Referenten für eine Podiumsdiskussionen, Finanzierungsprobleme für die Flyer, Tipps zum Umgang mit Schulleitern, die z.B. eure Aktionen für illegal erklären, Fragen zum Versammlungsrecht, fehlende Ideen für eine Aktion, Tipps für das Layout einer Schülerzeitung oder oder oder: Schaut auf www.schulstreik-berlin.de vorbei oder meldet euch direkt bei uns unter gruppen-support@schulstreik-berlin.de - wir helfen euch gern!
0 Responses to “HowTo: Schüleraktionsgruppen”