Beteiligt euch am Jugendblock auf der Krisendemo am 29.09.2010|17:30|Rotes Rathaus
„Sie sagen kürzen- Wir sagen stürzen!“ Viele von uns kennen diesen Spruch bestimmt noch. Er war schon oft ein sehr beliebter Demospruch auf Bildungsstreiks, um unsere Wut gegen die Kürzungen und miserablen Umstände im Bildungs- und Ausbildungsbereich auszudrücken.
Dieser Spruch ist nicht vergessen, denn wir haben allen Grund um wütend zu sein.
Momentan verlieren Millionen von Menschen ihre Arbeitsplätze. Egal ob bei Bildung, Gesundheitswesen, Renten, Arbeitslosenversicherung oder anderen sozialen Ausgaben kürzen die Regierenden was das Zeug hält!
Doch warum das alles? Schuld daran soll eine Krise sein, die wir nicht zu verantworten haben. Doch die Großunternehmer und Banker wollen uns für ihre Krise bezahlen lassen. Uns die Jugend und die arbeitende Bevölkerung.
Sie sagen: „Zahlt ihr ruhig für unsere Krise!“
Gerne behilflich dafür ist ihnen die Schwarz- Gelbe Regierung. Sie blasen den Großkonzernen Milliarden in den Arsch, während diese tausende Beschäftigte aus ihren Unternehmen entlassen.
Naja und bezahlen sollen, wie gesagt, wir das…
Überfüllte Klassen, marode Unterrichtsgebäude, überarbeitete Lehrer_innen, keine Ausbildungsplätze, keine Studienplätze, kein Geld für Bildung und keine Aussicht auf nen guten Job.
All das dürfte vielen von uns bekannt vorkommen, denn es ist nichts neues. Diese Krise ist Teil einer Gesellschaft, in der die Bosse und Reichen herrschen.
Es geht ihnen nicht um unsere Interessen. Es geht ihnen nicht um unsere Bildung oder unser Leben.
Es geht ihnen um ihre Profite und dafür wollen sie uns jetzt, so wie immer, bluten lassen.
Doch nicht mit uns! Wir sagen ihnen: „Eure Krise zahlen wir nicht!“ Denn die Krise heißt Kapitalismus.
Jetzt versuchen sie mit widerlichen Lügen über „kriminelle Ausländer“, „dumme sich tot saufende Jugendliche“ oder „faule Arbeitslose“ unseren Protest gegen ihre sozialen Angriffe zu spalten. Doch wir lassen uns keinen Sand in die Augen streuen. Sie haben unsere Bildung ausverkauft, sie haben gekürzt, sie haben entlassen und sie haben betrogen, hinterzogen und schmarotzt. Niemand anders!
Damit muss endlich Schluss sein! Doch wie soll´s weitergehen? Warum sollten nicht wir, die arbeitende Bevölkerung, Jugendliche, Arbeiter_innen, Beschäftigte und Arbeitslose, entscheiden wie´s weitergeht? Wir wissen besser was wir brauchen! Lasst die Bosse und Banker für ihre Krise bezahlen! Holen wir uns das Geld zurück, was sie uns tagtäglich aus der Tasche ziehen!
Aber sie werden das nicht freiwillig tun. Deshalb müssen wir Proteste organisieren und Widerstand aufbauen. Wir, Schüler_innen, Studierende und Auszubildende, gemeinsam mit Erwerbslosen und Beschäftigten. Deshalb rufen wir zu Protesten im Herbst mit Gewerkschaften und der Anti Krisen Bewegung auf. Zeigen wir den vermeintlichen Bossen, wer hier das sagen hat!
Kommt zum Jugend und (Aus-)Bildungsblock auf der Krisendemonstration am 29. September!
Wir fordern:
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Kein Sparprogramm, egal, ob für Bildung, Gesundheit, Renten oder Soziales!
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Geld für Bildung statt für Banken! Sanierung unserer Bildungseinrichtungen, Neueinstellung von 100.000 Lehrer_innen, kleinere Klassen und eigene Freiräume!
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Kostenlose Bildung für alle! Kostenlose Kultur und Sportangebote, egal, ob Kino oder Theater, ob Fitnesscenter oder Skatepark, lasst die Reichen dafür bezahlen!
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Selbstverwaltung statt Fremdbestimmung! Seit jeher erzählen uns die Politiker_innen von Demokratie. Doch in der Schule, Uni und am Ausbildungsplatz zumindest ist sie bisher nicht! Wir wollen endlich selbst bestimmen, wie unsere Bildung aussieht und unser (Aus)Bildungsplatz gestaltet wird!
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Gegen jede weitere Privatisierung unserer Bildung und anderer sozialer Leistungen.
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Bundeswehr und Unternehmer raus. Wir bestimmen unsere Inhalte selbst!
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Widerstand in Schule, Uni und Fabrik! Lasst uns gemeinsam Strukturen aufbauen, die unseren Protest tragen können. Was wir brauchen sind aktionsfähige und mobilisierende Strukturen. ASten, Schülervertretungen und JAV´en helft den Widerstand aufzubauen, unterstützt die Basisstrukturen vor Ort!
1 Responses to “Sie sagen kürzen… Wir sagen stürzen!”