Monthly Archive for April, 2010

Maischrei 2010: Schluss mit Sozialabbau und Verdrängung!

Für ein Leben in Würde in Berlin und weltweit!

Überall auf der Welt gehen die Menschen am 1. Mai auf die Straße, um gegen ihre schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen und für eine Welt ohne Konkurrenz und Rassismus zu protestieren.
Die Milliarden-Rettungspakete für die Banken habe es uns vor Augen geführt: Es ist genug gesellschaftlicher Reichtum für alle vorhanden, er wird nur falsch verteilt. Da die Verhältnisse von Menschen gemacht und gestaltet werden, sind sie auch durch den Menschen wieder veränderbar – dafür steht der 1. Mai.

Revolutionäre 1. Mai-Demo | 1. Mai | 18:00 | U Kottbusser Tor Weiterlesen…

24.4.10: Kundgebung mit Live-Musik: Free Mumia!

Am 24. April hat Mumia Abu-Jamal seinen 56. Geburtstag. Als politischer Gefangener und Opfer von Rassismus und Klassenjustiz sitzt er seit über 28 Jahren im Todestrakt von Pennsylvania, USA. Die knapp drei Jahrzehnte andauernde Isolationshaft hat ihn jedoch nicht gebrochen. Im Gegenteil - heute lesen und hören viel mehr Menschen seine wöchentlichen politischen Analysen und lesen seine Bücher als vor seiner Inhaftierung. Ihn zum Schweigen zu bringen, ist den Herrschenden nicht gelungen. Mumia ermuntert Menschen weltweit, ihre Verhältnisse zu hinterfragen und zu ändern.

Obwohl ihn die Eliten Pennsylvanias schon mehrfach hinrichten lassen wollten, lebt Mumia  aufgrund weltweiter Solidarität und kämpft weiter gegen Ausbeutung, Rassismus und Krieg. Daher an diesem Tag Kundgebung mit

Kundgebung mit Live-Musik | 24.4. | 16:00 | Heinrichplatz
Live-Musik von YOK (Pocketpunk aus der Quetsche); Pyro One (Hip Hop) & DJ Bulet (Soul/Hip Hop)

Mehr Informationen: mumia-hoerbuch.de

24.4.10: Beats against Militarism

antimil_plakat_gr2Antimilitaristisches Konzert der SDAJ Berlin

Die Bundeswehr tritt immer häufiger in der Öffentlichkeit auf - mit Infoständen auf Messen, eigenen Sport-Events oder Veranstaltungen an Schulen. Hier wirbt sie um Jugendliche, die auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive sind. Gegen dieses Werben fürs Sterben setzt sich die SDAJ ein. Im Rahmen der bundesweiten Kampagne organisiert sie antimilitaristische Veranstaltungen und Konzerte und versucht sich der Bundeswehr durch Störaktionen auf deren Veranstaltungen entgegenzustellen. Zudem setzt sie sich für die Einrichtung „Bundeswehrfreie Zonen“ ein – Jugendzentren, insbesondere aber Schulen, in die die Bundeswehr mit ihrer Werbung gar nicht erst reinkommt.

Nach einigen antimilitaristischen Kurzfilmen ab 19:00 treten der Hip-Hopper Sinan und die Band Pech und Würfel auf, um gemeinsam gegen Militarismus zu rocken…

Konzert: Beats against Militarism | 24.4. | 20:00 | K9 (Kinzigstr. 9)
Einlass: 4 Euro, ab 19:30 5 Euro (für SchülerInnen) Weiterlesen…

Schulstreik am 9. Juni!

Gegen Perspektivlosigkeit und Leistungsterror!

Der Wecker klingelt. Vor einem liegen 7 Stunden Unterricht. In hoffnungslos überfüllten Klassen sollen wir uns den Stoff von jetzt auf gleich merken und am besten nie wieder vergessen – ob wir uns dafür interessieren, oder wenigstens kapieren, was uns da so erklärt wird, ist egal. Und so geht der Stress dann auch nach der Schule meistens weiter: Hausaufgaben, Tests oder Arbeiten vorbereiten – zu tun gibt es viel, wenn man „später mal einen Job bekommen und nicht mit Hartz IV vor sich hinvegetieren will“, wie die Lehrer uns immer wieder eintrichtern.

Der Leistungsdruck hat dabei in den letzten Jahren für viele sogar noch zugenommen. An den Haupt- und Realschulen haben viele überhaupt keine Perspektive mehr und sollen mit autoritären Methoden trotzdem diszipliniert werden. An den Gymnasien wurde gerade die Abiturzeit von 13 auf 12 Jahre verkürzt, das bedeutet in erster Linie mehr Stoff in weniger Zeit. Ob an Haupt-, Real, Berufsschulen oder Gymnasien: Die Konkurrenz um Abschlüsse, Jobs und Noten hat sich verschärft und von Selbstbestimmung ist dieses Bildungssystem meilenweit entfernt.

Stattdessen wird nach der 6. Klasse selektiert und die SchülerInnen in 3 Kategorien von „clever“ bis „Versager“ eingeteilt und schon dadurch dazu gemacht. Dass vor allem sozial Schwache und Menschen mit Migrationshintergrund auf dem gesellschaftlichen Abstellgleis Hauptschule landen, zeigt die ganze Brutalität dieses Systems. Von Chancengleichheit kann keine Rede sein. Dass es bald nur noch 2 statt 3 Schultypen geben wird, macht das ganze auch nicht besser.

Schluss mit der Scheiße!
Bildet euch, bildet andere, bildet Banden!

Schul- und Bildungsstreik | 9. Juni 2010 | 12:00 | Rotes Rathaus

Plakate, Flyer und Sticker zum Schul- und Bildungsstreik können im Buchladen Schwarze Risse (Kreuzberg: Gneisenaustr. 2a, 2. Hinterhof, U Mehringdamm / Prenzl’Berg: Kastanienallee 85, U Eberswalder Str.) und im RedStuff (Waldemarstr. 110, U Görlitzer Bahnhof) abgeholt werden. Weiterlesen…