„Wieso, weshalb warum – wer nicht fragt bleibt dumm!“
Konferenz zu den Perspektiven von Bildungskritik und Bildungsprotesten
Wer hat schon Bock auf Schule? Täglich früh aufstehen, stundenlang still halten, ja sagen und völlig absurde Inhalte pauken klingt ganz sicher nicht nach einer Beschäftigung, der man freiwillig nachkommt. Der permanent steigende Leistungsdruck und das gesellschaftliche Abstellgleis „Hauptschule“ machen jeder Schülerin und jedem Schüler schnell klar: Das Bildungssystem orientiert sich nicht an unseren Wünschen und Interessen. Sonst würden nicht nur Klassen von 32 SchülerInnen der Vergangenheit angehören, sondern auch ein Lernen miteinander statt gegeneinander möglich sein, frei von sozialer Selektion und autoritärer Rollenverteilung zwischen LehrerInnen und SchülerInnen. Mit einer mehrtägigen Konferenz vom 27. bis zum 29. März 2009 wollen wir fragen, warum Schule so und nicht anders ist – und was das für unsere Forderungen und Aktionsformen bedeutet. Außerdem wird es natürlich viel Platz zur Vernetzung von aktiven Menschen geben und um Gestaltungsmöglichkeiten der Bildungsstreik-Woche vom 15. bis zum 19. Juni anzureißen.
Deshalb: Kommt Ende März zur Technischen Universität Berlin und diskutiert mit uns, was wirklich hinter den Parolen von „Bildungsrepublik“ & Co. steckt!
Hinweis: Vor Ort werden Unterkünfte und Essen (VoKü) organisiert. Wenn nötig können wir auch versuchen, Fahrtkosten zu bezuschussen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos, über Spenden freuen wir uns aber sehr. Meldet euch unbedingt an – vor allem wenn ihr Schlafplätze o.ä. braucht!
Anmeldung:
Ihr könnt euch entweder per Mail an konferenz [at] schulstreik-berlin [dot] de oder mit dem bequemen Formular unten anmelden.
Beachtet bitte, dass alle unter 18 aus rechtlichen Gründen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern mitbringen bei uns abgeben müssen!
[contact-form 404 "Not Found"]Programm:
| Freitag | Samstag | Sonntag | |
|---|---|---|---|
| 09:00 | Anreise | 9:30–11:00; Offenes Treffen zur Erarbeitung einer möglichst konsensfähigen Präambel | 9:30–10:30 Foren: Ideensammlung in kleinen Gruppen für die Gestaltung der Aktionswoche zum Bildungsstreik |
| 10:00 | |||
| 11:00 | Demo: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ (Treffpunkt: 12:00, Rotes Rathaus/Alexanderplatz) | 11:00–13:00 Kurze Inputs aus den Foren, Diskussion über Forderungen und Selbstverständnis (Präambel) | |
| 12:00 | Offenes Plenum: Erfahrungsaustausch, Vernetzung | ||
| 13:00 | Letzte VoKü und Schluss. | ||
| 14:00 | 14:30–16:30; Workshop-Phase I | ||
| 15:00 | |||
| 16:00 | |||
| 17:00 | 17:00–19:00; Workshop-Phase II | ||
| 18:00 | |||
| 19:00 | Abendessen (VoKü) | ||
| 20:00 | 20:00-21:00 Workshop-Berichte, Erfahrungsaustausch | ||
| 21:00 |
Grün hinterlegt sind jeweils Plenas. Auch wenn nicht alle Mahlzeiten eingezeichnet sind, wird es verteilt auf drei Mahlzeiten pro Tag definitiv genug zu essen geben. Das Programm des vom Studi-Bündnis organisierten Teils findet sich hier. Selbstverständlich können StudentInnen an von SchülerInnen organisierten Veranstaltungen teinehmen und umgekehrt.
Workshops:
| Phase I (14:30 bis 16:30) | Phase II (17:00 bis 19:00) |
|---|---|
| Bundeswehr in der Schule | Bildungsprivatisierung |
| Schule & Kapitalismus | Schule & Staat |
| Repressionen in der Schule | Eine Schule für Alle |
| Amokläufe - Schuld von Killerspielen oder doch Symptom dieser Gesellschaft? | Schulstreikkomitees/Schüleraktionsgruppen |
| Politisches Ziel und praktisches Vorgehen bei Schulbesetzungen | Nutzung von Social Networks (z.B. SchülerVZ) |
| Basics für Pressearbeit insb. von Schulstreik-Bündnissen | Zukunftswerkstätten |
| Möglichkeiten und Grenzen gesetzlicher Schülervertretungen (GSV/SV) | Möglichkeiten einer Bildung ohne Hierarchien |
| Layout/Design | Noten - wer braucht die eigentlich? |